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Integration von Menschen, die nicht aus einem EU-Staat kommen

ATU nimmt teil am Modellprojekt

Mit einem Workshop begannen im September 2007 Partner aus fünf EU-Ländern ihre Arbeit an einem im Rahmen des INTI-Programms der Europäischen Union ko-finanzierten Modellprojektes. Ziel des Programms ist es, Wege zur besseren Integration von Drittstaatsangehörigen in den EU-Ländern zu finden. Es werden Projekte finanziell unterstützt, die auf andere EU-Länder übertragbare Integrations-Modelle suchen, entwickeln und testen.

Close-down-Workshop in der dänischen Handelskammer im Juni 2008 (Fotos: Nuray Paulsen)

Federführend im INTI-Projekt "Job Fair" ist die Dänische Handelskammer, die sich die estnische, eine spanische und eine italienische Handelskammer sowie die der Handelskammer Hamburg angeschlossene ATU als Projekt-Partner ausgesucht hat. Alle Partner hatten sich zur Aufgabe gemacht, in ihren Ländern eine Messe für arbeitssuchende Migranten zu organisieren. Da in Hamburg die Planungen für die bundesweit erste Messe Job-Kontakt für diese Zielgruppe zu Projektbeginn schon fast abgeschlossen waren, konzentrierte sich die ATU auf die Evaluation und auf eine Imagekampagne für Migranten aus Drittstaaten.

Eine Mitarbeiterin des Vereins nahm zu diesem Zweck nach der Messe im Herbst 2007 Kontakt mit den Firmen auf, die auf der Job-Kontakt einen Stand hatten. Anschließend wurden diejenigen Unternehmen besucht, die einen Migranten aus einem nicht der EU-angehörendem Land eingestellt hatten und Interviews mit Geschäftsführern und den neuen Mitarbeitern geführt. Aus den mit Hilfe eines Fotografen entstandenen Porträts wurden Ausstellungstafeln und ein begleitender Katalog gefertigt.

Die Ausstellung wird zunächst im Herbst 2008 in verschiedenen Dienststellen der Agentur für Arbeit in Hamburg gezeigt werden. Dort soll sie Menschen mit ausländischem Kulturhintergrund, die arbeitslos sind, Mut machen, ihre Suche nach Arbeit hartnäckig weiter zu verfolgen und sich auf diesem steinigen Weg nicht aufzugeben.

Das Projekt wird von der Europäischen Gemeinschaft gemäß INTI-Programm - Vorbereitende Maßnahmen für die Integration von Drittstaatsangehörigen - kofinanziert.

Europäischer Sozialfonds
 

Arbeitsgemeinschaft türkischer Unternehmer und Existenzgründer e.V. (ATU) c/o Handelskammer Hamburg
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